„Der Weg zur Gesundheit führt durch

 

die Küche und nicht durch die

 

Apotheke!“  (Kneipp)

Die Vitalstofftherapie

"Die Vitalstofftherapie oder auch Orthomolekulare        Medizin dient der Erhaltung guter Gesundheit und

der Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."

                                           – Linus Pauling

Was sind Vitalstoffe und wozu werden sie benötigt?

Vitalstoffe sind Mikronährstoffe wie z.B. Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Aminosäuren und bestimmte Fettsäuren. Ein Großteil dieser Substanzen kann der Körper nicht selber produzieren. Diese müssen über die tägliche Nahrung aufgenommen werden.

Die Vitalstofftherapie ist ein komplementärmedizinisch 

wichtiger Bestandteil der Ernährungsmedizin. Die Mikronährstoffe werden in unserem Körper in jeder Zelle und bei allen Stoffwechselprozessen benötigt. Fehlen einzelne Substanzen, dann hemmen diese die nachfolgenden Schritte im Stoffwechsel. Die Kette ist also immer so schwach wie ihr schwächstes Glied.

 

Kann der Vitalstoffbedarf über die Ernährung gedeckt werden?

Unser Nahrungsmittelangebot lässt kaum Wünsche offen. Jedoch wird die Qualität der Lebensmittel durch verschiedene Faktoren negativ beeinflusst:

    •    Kunstdünger, Pestizide

    •    Massentierhaltung

    •    Unreifes Ernten, lange Transportwege und                                Lagerung, künstliches Nachreifen

    •    Falsche Verarbeitung in der eigenen Küche

    •    Zusatzstoffe und Konservierungsmittel in

         Fertigprodukten

Im laborchemischen Vergleich zu den Produkten vor einigen

Jahrzehnten, enthalten die  Lebensmittel oft nur

noch einen Bruchteil an wertvollen Mikronährstoffen.

Unsere Gesellschaft lebt aus Sicht der orthomolekularen

Medizin in einem Mangel im Überfluss. Die evidenzbasierte 

Medizin sieht das etwas anders, vor allem die Risiken. 

Jeder ist selbst dafür verantwortlich den Körper optimal zu

versorgen, um langfristig gesund zu bleiben.

Was macht eine gesunde Ernährung aus? 

Eine gesunde Ernährung aus frischen, regionalen,

ökologischen Produkten ist sehr zeitaufwendig und für viele

im Alltag nicht immer realisierbar. Dennoch spielt die

Ernährung eine sehr große Rolle in Bezug auf unsere

Gesundheit und sollte in einer individuellen Ernährungs-

beratung auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Einzelnen

angepasst werden.  Um die eigene Gesundheit langfristig zu

erhalten, ist es sinnvoll eine ausgewogene Ernährung mit den

richtigen Nahrungsergänzungsmitteln zu kombinieren.

 

Ein erhöhter Mikronährstoffbedarf kann unter anderem

bedingt sein durch:

    •    einseitige und unregelmäßige Ernährung

    •    Genussmittel

    •    Rauchen

    •    Dauerstress (beruflich, emotional)

    •    Regelmäßige Medikamenteneinnahme (auch die „Pille“)

    •    Schwangerschaft, Stillzeit

    •    Kinder in der Wachstumsphase

    •    alle chronischen Krankheiten

    •    Krankheiten des Verdauungstraktes

    •    Schlafmangel, Schichtarbeit

    •    Ständiger Kontakt mit Umweltgiften

    •    Leistungssportler, schwere körperliche Arbeit

    •    Diäten, Fastenkuren

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Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der

Orthomolekularen Medizin liegen nicht ausreichend vor, die

wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden.

Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen.

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